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Europawahlen – eine Nachbetrachtung

Die Wahlschlacht ist geschlagen- Europa hat gewählt. Klimahysterie und Flüchtlingsdebatte bescherten den Populisten Rechts und Links zum Teil Phänomenale Wahlresultate. Parteien wie die Lega, oder das Rassemblement National Le Pens wurden zur jeweils stärksten politischen Kraft, oder konnten wie die polnische PiS ihre Position selbst als Regierungspartei noch ausbauen. Diese Gewinne der Rechtspopulisten gingen auch zu lasten sozialnationaler Bewegungen.

Die authentische Rechte etwa die NPD in Deutschland erreichte gesamthaft nicht einmal mehr ein halbes Prozent. Ähnlich erging es der Italienischen Forza Nuova die an der in Italien geltenden vier Prozent Hürde deutlich scheiterte. Anders in Griechenland wo Rechtspopulisten eine nur noch untergeordnete Rolle spielen. Dort errang die sozialnationale „Goldene Morgenröte“ rund sieben Prozent und wurde somit zur drittstärksten politischen Kraft im Ägäis Staat. Während Rechtspopulisten/Nationalkonservative europaweit siegten, beschränkten sich die Erfolge linker Populisten allen voran den Grünen im wesentlichen auf Westeuropa. Bemerkenswert: Die Grünen in Schweden dem Land der Säulenheiligen der Klimabewegung Thunberg blieben unter ihren Erwartungen und verloren gar einige Prozentpunkte.

Klimadebatte und Flüchtlingskrise stehen denn auch Synonym für Zeiterscheinungen welche auf Komplexe Probleme einfache Lösungsmuster geradezu provozieren. Obwohl in der Flüchtlingsfrage mit Ausnahme vielleicht von einigen Osteuropäischen Ländern und Italien keine brauchbaren Lösungsansätze zu erkennen sind, artet die Klimadebatte in einer regelrechten Hysterie aus. Angeheizt durch das Internationale agieren dieser erst 16 jährigen Schulschwänzerin aus Schweden Greta Thunberg schlagen vorab die Grünen Westeuropas daraus politisches Kapital meist zu Ungunsten der im ausbluten begriffenen Sozialdemokratie. Während sich die Medienwelt einseitig auf den Populismus zur Rechten einschiesst, gedeiht unter dem Eindruck dieser Klimahysterie der Linkpopulismus prächtig. Kaum ein Tag vergeht ohne Expertenwarnungen was uns droht folgen wir nicht ihren Ratschlägen die in Wahrheit auf staatlichen Dirigismus hinaus laufen. Längst reicht die CO2 Abgabe nicht mehr aus, so sollen sich das Fliegen oder das benutzen des Autos als angeblichen Beitrag zum Klimaschutz massiv verteuern, werden wir gar ins Postkutschenzeitalter zurück katapultiert? Das man dem“ braven Steuerzahler einmal mehr in die Tasche greift um dem Klimadogma gerecht zu werden versteht sich dabei von selbst. Dieser Steuerzahler ist es ja auch welcher die infolge der Flüchtlingswellen losgetretenen Multikultiexperimente zu berappen hat. Alles und jeder hat sich letztlich dieser abstrusen Ein-Welt Theorie zu unterstellen, wer dagegen aufmuckt dem droht das Richtbeil Rotgrüner Inquisitoren.

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